Aktuelles

Mitarbeiter der Stiftung Kreisau und der slowakischen Organisation Post Bellum haben Interviews mit Zeugen der Geschichte auf gezeichnet– in der Zeit vom 1. bis zum 4. Februar in Kreisau und anschließend vom 5. bis zum 8. Februar in Breslau.

Die Gespräche wurden dabei u. a. mit Einwohnern von Kreisau, Schweidnitz und Breslau geführt, die aktiv in der antikommunistischen Opposition mitgewirkt haben, an den Juniwahlen von 1989 teilnahmen und sich für die deutsch-polnische Aussöhnung einsetzten.

Die Aufnahmen entstanden im Rahmen eines internationalen Projekts „30 Years After the Fall of the Iron Curtain“/„30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs”. Ziel war es, auf die Erfahrungen des Jahres 1989 in ausgewählten Ländern Ostmitteleuropas zu schauen – eines Jahres, in dem der Eiserne Vorhang fiel.

Die Stiftung Kreisau for Europäische Verständigung, Deutsche Gesellschaft für Bibliodrama, Polskie Towarzystwo Bibliodramy (Polnische Gesellschaft für Bibliodrama), und die Magyar Bibliodráma Egyesület (Hungarische Gesellschaft für Bibliodrama) laden Sie ein, vom 4. bis zum 8. August dieses Jahres an einem ökumenischen, internationalen bibliodramatischen Workshop in Krzyżowa teilzunehmen.

Der diesjährige 30. Jahrestag der Versöhnungsmesse in Kreisau, der Anfänge der Stiftung Kreisau als auch die 80. Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs ist für uns vor allem eine Gelegenheit, intensiver zusammen über das Thema Versöhnung zu reflektieren. Es wird sowohl im Rahmen des theoretischen Teils in Form von Vorträgen, als auch im Rahmen des praktischen Teils, d. h. der bibliodramatischen Workshops behandelt werden.

Wir laden alle Lehrer_innen und Studierende, die sich für diese Form der Arbeit mit biblischen Texten und für das Thema Versöhnung interessieren, zur Teilnahme ein. Für LehrerInnen bietet der Workshop die Möglichkeit, die beruflichen Qualifikationen zu erweitern.

Am 10. Dezember fand in Prag das erste Treffen von Partnern des Projekts „30 Years After the Fall of the Iron Curtain” statt, das von der slowakischen Organisation Post Bellum SK im Rahmen des Programms Europe for Citizens, eine Komponente von European Remembrance, veranstaltet wurde.

Die Stiftung Kreisau wurde dabei von Dr. Tomasz Skonieczny, dem stellvertretenden Leiter der Europäischen Akademie, repräsentiert.

Ziel des Projekts ist es, die Erfahrungen des Jahres 1989, in dem der Eiserne Vorhang fiel, in ausgewählten Ländern Ostmitteleuropa in den Blick zu nehmen.

Im Rahmen des Projekts arbeitet die Stiftung Kreisau mit Post Bellum SK (Slowakei), Post Bellum CZ (Tschechien) sowie mit Comuna Victoria (Rumänien) zusammen.

Die Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung, die Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen sowie das Zentrum „Erinnerung und Zukunft” laden hiermit zur Teilnahme an einem internationalen Seminar unter dem Titel „Die deutsch-polnische Aussöhnung. Eine Bilanz der 30 Jahre” ein, die in Kreisau vom 7. bis zum 8. Dezember 2018 veranstaltet wird.

Die Wissenschaftler werden zwei Tage lang aus einer Perspektive von fast 30 Jahren über die deutsch-polnische Versöhnung sprechen. Sie analysieren nicht nur die Elemente des gesamten Prozesses, sondern diskutieren auch die Legitimität des Begriffs "Versöhnung" selbst und inwieweit die Metapher des "Versöhnungskitsch" aktuell ist.

"Ein wichtiges Element des Seminars ist die Reflexion über eine Liste bewährter Praktiken im Versöhnungsprozess, die bei Versuchen zur Lösung aktueller internationaler und zwischenmenschlicher Konflikte in Europa und der Welt angewandt werden könnten". - betont Dr. Tomasz Skonieczny von der Europäischen Akademie der Stiftung Krzyżowa, Koordinator der Veranstaltung.

An dem Seminar nehmen Wissenschaftler von polnischen und deutschen Universitäten sowie europäischer Organisationen teil, die sich mit Versöhnung und den deutsch-polnischen Beziehungen befassen.

Die interessantesten Referate werden in einem eigenständigen Studienband veröffentlicht.

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