Aktuelles

Die Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung, die Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen sowie das Zentrum „Erinnerung und Zukunft” laden hiermit zur Teilnahme an einem internationalen Seminar unter dem Titel „Die deutsch-polnische Aussöhnung. Eine Bilanz der 30 Jahre” ein, die in Kreisau vom 7. bis zum 8. Dezember 2018 veranstaltet wird.

Die Wissenschaftler werden zwei Tage lang aus einer Perspektive von fast 30 Jahren über die deutsch-polnische Versöhnung sprechen. Sie analysieren nicht nur die Elemente des gesamten Prozesses, sondern diskutieren auch die Legitimität des Begriffs "Versöhnung" selbst und inwieweit die Metapher des "Versöhnungskitsch" aktuell ist.

"Ein wichtiges Element des Seminars ist die Reflexion über eine Liste bewährter Praktiken im Versöhnungsprozess, die bei Versuchen zur Lösung aktueller internationaler und zwischenmenschlicher Konflikte in Europa und der Welt angewandt werden könnten". - betont Dr. Tomasz Skonieczny von der Europäischen Akademie der Stiftung Krzyżowa, Koordinator der Veranstaltung.

An dem Seminar nehmen Wissenschaftler von polnischen und deutschen Universitäten sowie europäischer Organisationen teil, die sich mit Versöhnung und den deutsch-polnischen Beziehungen befassen.

Die interessantesten Referate werden in einem eigenständigen Studienband veröffentlicht.

Am 29. November nimmt Dr. Robert Żurek, Vorstandsmitglied der Stiftung „Kreisau”, im Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim an einem Diskussionspanel im Rahmen des „7. Internationalen Workshops zum Umgang mit der gewaltbelasteten Vergangenheit von Auschwitz” teil.

An dem Workshop nehmen dreißig Generalstabsoffiziere aus Polen, Deutschland und Frankreich teil. Ziel dieser internationalen Begegnung ist der Versuch, eine gemeinsame Vision für die militärische Verantwortung zu schaffen. Ausgangspunkt des Workshops bildet das Problem einer gemeinsamen Erinnerung an die in der Geschichte begangenen Gewaltakte, für die das ehemalige deutsche nationalsozialistische Konzentrationslager Auschwitz-Birkenauexemplarisch steht.

An der Diskussion über die Umgangsformen mit der spannungsreichen Unterschiedlichkeit von Erinnerungen an Auschwitz und den Zweiten Weltkrieg in Deutschland und Polen nimmt neben Dr. Żurek auch Dr. Jörg Lüer von der Maximilian-Kolbe-Stiftung teil.

Sehr geehrte Damen und Herren, unter Bezugnahme auf den äußerst wichtigen Jahrestag, das hundertjährige Jubiläum zum Ende des Ersten Weltkrieges, möchten wir Ihnen Bildungsmaterialien präsentieren.

Ziel dieses Unterrichtsentwurfs ist es, zwei sehr unterschiedliche Perspektiven der Erinnerung an den Ersten Weltkrieg und die 1918 eingeleiteten Veränderungen - polnisch und deutsch - darzustellen. Durch den Vergleich der Situation Polens und Deutschlands vom Jahr 1918 (mit gleichzeitigem Bezug auf spätere Jahre) haben die Teilnehmer und die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, eine andere, nicht nur die eigene Erzählung ihrer nationalen Geschichte kennenzulernen, sowie auch ihre eigenen Vorstellungen von den Veränderungen, die in Europa stattfinden, zu reflektieren.

Das Material wurde im Hinblick auf die Zusammenarbeit der polnisch-deutschen Gruppen während eines Schüleraustausches und in der außerschulischen Bildung erstellt. Es kann jedoch erfolgreich zu einem Ausgangspunkt für Geschichtsunterricht und politische Bildung der Schüler im Rahmen der schulischen Bildung werden.

Hundert Jahre nach dem Grossen Krieg_Bildungsmaterialen.pdf

Am 23. November findet im Europa Zentrum Baden-Würtemberg eine Diskussion zum Thema „Europas Zukunft – Wie geht es weiter mit Polen in Europa?“ 100 Jahre Unabhängigkeit Polen. An der Diskussion wird Dr. Robert Żurek - Vorstandsmitglied der Stiftung Kreisau, teilnehmen. 

Veranstalter: Europa Zentrum Baden-Württemberg, Treffpunkt Polen mit Unterstützung des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung und des Kulturamtes der Stadt Stuttgart.

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