Umgesetzte Projekte

Am 9. Oktober beginnt in Kreisau das Seminar „Pojednanie i pamięć”/„Aussöhnung und Erinnerung”. Am Seminar nehmen Studierende und Ehrenamtliche aus Polen, Deutschland und dem Westbalkan – Albanien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro, Kosovo sowie Mazedonien – teil. Die Veranstaltung wird von dem Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Polen, dem Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland und der Stiftung „Kreisau“ für Europäische Verständigung organisiert.

Zwischen dem 17. und 19. November veranstaltet die Europäische Akademie der Stiftung „Kreisau” das zweite Workshoptreffen im Rahmen des Projekts „Das Erbe des Kreisauer Kreises für das heutige Europa“. Ziel des Projekts ist es, konkrete Aspekte der Geschichte, des Programms oder – um es weiter zu fassen – des Erbes des Kreisauer Kreises, darunter auch desjenigen, das kreativ in der Tätigkeit der Stiftung „Kreisau“ selbst aufgegriffen wird, zu reflektieren. Eine wichtige Rolle spielt bei dem Projekt auch die notwendige Reflexion der polnischen Sicht auf die deutsche Widerstandsbewegung.

An der Veranstaltung nehmen achtzehn Experten aus drei Ländern (Polen, Deutschland und Frankreich) teil, die unterschiedliche Disziplinen und methodologische Perspektiven (Historiker, Politologen, Soziologen, Ideenhistoriker, Pädagogen, Erzieher und Journalisten) sowie verschiedene weltanschauliche Positionen vertreten.

„Das (un) sichtbare Erbe. Gedanken über den Kreisauer Kreis“ ist die neuste Publikation, welche von der Stiftung Kreisau und der Konrad-Adenauer-Stiftung herausgegeben wurde. Das 13 Texte umfassende Werk befasst sich mit Themen der Geschichte, des Programms und des Erbes des Kreisauer Kreises. Das Buch ist das Ergebnis der einjährigen Arbeit eines internationalen und multidisziplinären Teams, welches sich im Rahmen des Projekts „Das Erbe des Kreisauer Kreises für das gegenwärtige Europa“ versammelt hat.


Dr. Robert Żurek, Projektkoordinator und Vorstandsmitglied der Stiftung Kreisau merkt an: Die in der Publikation präsentierten Materialien sind ein Beispiel für eine Betrachtung konkreter Aspekte der Geschichte, des Programms, beziehungsweise- um es allgemeiner zu formulieren- des Erbes des Kreisauer Kreises und somit dessen, was bei der Arbeit in der Stiftung Kreisau kreativ benutzt wird. Der Redakteur des Bandes und Mitarbeiter der Europäischen Akademie der Stiftung Kreisau Dr. Tomasz Skonieczny fügt hinzu: Sie sind auch ein Beispiel einer unentbehrlichen Reflexion über das erneute Aufkommen des Themas des deutschen Widerstands gegen den Nationalsozialismus in Polen.

Das Buch in deutscher Fassung: Das (un) sichtbare Erbe. Gedanken über den Kreisauer Kreis.pdf

Der KIEW ist ein Ort der Begegnung für rund 1000 Praktiker im Bereich Entwicklungs- und grenzüberschreitende Zusammenarbeit und bildet eine Plattform für Dialog zwischen Wissenschaft, Kultur, Bildung, Selbstverwaltungs- und Staatsbehörden, Künstlern und Entscheidungsträgern aus diesem Teil Europas. Eine Plattform dieser Art soll dabei helfen, Partnerprojekte aus verfügbaren Außenfinanzierungsquellen durchzuführen.

Der Kongress wird im Rahmen der Tätigkeit des Zentrums für Ostkompetenzen (CKW), eines Programms, das von der Stadt Lublin und der Selbstverwaltung der Woiwodschaft Lublin umgesetzt wird, veranstaltet. Aufgabe des CKW ist es, neue Vorhaben zu vernetzen und zu initiieren sowie eine neue Qualität in der breit verstandenen Entwicklungszusammenarbeit mit zu schaffen.

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