Aktuelles

Vom heutigen Montag, 15. bis Mittwoch, 17. Oktober 2017, findet die diesjährige Zentralstellenkonferenz des Deutsch-Polnischen Jugendwerks (DPJW) in Berlin statt. Rund 100 Gäste nehmen am järlichen Treffen unserer Partnereinrichtungen aus Landes- und Regionalbehörden oder von Jugend- bzw. Fachverbänden teil. Diese bearbeiten im Auftrag des Jugendwerks Förderanträge für Schulaustausch und außerschulische Jugendbegegnungen und beraten Antragssteller.

Auf der Tagesordnung stehen eine Diskussion über die Wahrnehmung der aktuellen deutsch-polnischen Beziehungen in den Gesellschaften und Medien beider Länder. In verschiedenen Workshops beschäftigen sich die Konferenzteilnehmer unter anderem damit, wie eine interkulturelle Öffnung bei deutsch-polnischen Projekten gelingt und wie man bislang austauschferne Zielgruppen einbeziehen kann.

Das Multiplikator*innentraining mit Teilnehmer*innen aus Deutschland, Estland, Griechenland, Großbritannien, Mazedonien, Polen und Serbien regt zum gemeinsamen Austausch und Lernen über Ursachen, Bedingungen und Auswirkungen von Migration innerhalb Europas in der Geschichte und heute an.

Anschließend an das Training werden die teilnehmenden Jugendarbeiter*innen in ihren jeweiligen Herkunftsländern Mikroprojekte durchführen. Für einige Teilnehmer*innen besteht anschließend die Möglichkeit mit einer kleinen Gruppe von Jugendlichen zu einer Jugendbegegnung nach Kreisau zurück zu kehren und das gemeinsame Projekt vorzustellen. Diese Projekte haben das Ziel, die historische und aktuelle Situation von Migranten*innen in ihren lokalen Gemeinschaften zu beleuchten und diese filmisch oder fotografisch zu dokumentieren.

Schon das zweite Mal im diesem Jahr findet eine Begegnung mit Jugendlichen aus Zespół Szkół nr 1 Tychy und Königin-Olga-Stift Gymnasium Stuttgart statt – mit über 110 Teilnehmenden! Bei verschiedenen Workshops wird es die Möglichkeit geben, sich über Alltagsthemen und Interessen auszutauschen, die Geschichte Kreisaus kennenzulernen, mehr über die polnische Geschichte zu erfahren und über interkulturelle Themen zu diskutieren. Die Jugendlichen werden außerdem gemeinsam die Gedenkstätte Gross Rosen sowie das Schloss Fürstenstein besuchen und sich darüber austauschen, welchen Einfluss die Vergangenheit auf ihr Leben hat.

Mit großer Freude präsentieren wir Ihnen die offizielle Stellungnahme, die von Teilnehmer_innen der Konferenz "Bildungsaspekte schulischer Austauschprojekte - Chancen und Herausforderungen in Polen" erarbeitet wurde. Die Konferenz fand vom 10. bis zum 12. Juni 2018 in Krzyżowa/Kreisau statt, Teilnehmende waren Vertreter_innen von polnischen Bildungskuratorien, Schulträgern, Schulen, Hochschulen, Förderern und Nichtregierungsorganisationen.


STELLUNGNAHME IN BEZUG AUF INTERNATIONALEN AUSTAUSCH AN SCHULEN

Internationaler Austausch an Schulen bietet jungen Menschen eine Chance zur Entwicklung interkultureller, sprachlicher sowie sozialer Kompetenzen. Der Kontakt zur Andersartigkeit, der in einem sicheren Rahmen eines Austauschs zustande kommt, gibt den Schüler_innen die Möglichkeit, das eigene Selbstbewusstsein sowie Identitätsgefühl zu entfalten und zu vertiefen. Eine Zusammenarbeit und gemeinsames Lernen mit Gleichartrigen aus anderen Ländern schafft Raum für Dialog, der das Fundment für ein friedliches Zusammensein unter den Menschen ist.

IJBS

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