Erinnern, vermitteln und Raum schaffen für Austausch und Begegnung – das sind die Aufgaben, welche wir uns als Gedenkstätte der Stiftung Kreisau für europäische Verständigung setzen, um der vielschichtigen Geschichte des Ortes Kreisau, der Initiative der Stiftungsentstehung sowie des Erbes von Widerstand und deutsch-polnischer Versöhnung zu gedenken und sie heute lebendig werden zu lassen.

Unsere Arbeit kann örtlich, inhaltlich und organisatorisch beschrieben werden.

Örtlich handelt es sich in erster Linie um das Berghaus mitsamt des Gedenkraums, aber auch um die Dauerausstellungen „In der Wahrheit leben“ und „Mut und Versöhnung“ sowie den Kapellenberg. Auch das ehemalige Kriegsgefangenenlager von Niedergräditz und der Gedenkstein vor dem Tor der Anlage sind „Orte“ der Gedenkstätte.

Inhaltlich ist die Anknüpfung an Geschichte und Erbe des Kreisauer Kreises und der Versöhnungsmesse grundlegend. Hinzu kommt Erinnerung und Auseinandersetzung mit europäischen Widerstandstraditionen über den deutschen Widerstand hinaus, insbesondere -jedoch nicht ausschliesslich - mit Fokus auf Polen, und ein Bezug auf die Region, etwa durch die deutsch-polnische oder jüdische Geschichte Niederschlesiens.

Organisatorisch ist die Gedenkstätte in erster Linie der Arbeitsbereich, der für die Betreuung von Gruppen von Erwachsenen zuständig ist, die im Rahmen von Studienfahrten nach Kreisau kommen. Auch die Bibliothek und die Koordination der Führungen in Kreisau werden von der Gedenkstätte verantwortet.

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