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10.Gedenkstätteseminar. Kreisau 21.-24.03.2012 |
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"Jedes Volk hat sein eigenes 20. Jahrhundert", sagt der russische Historiker Arsenij Roginskiij. Das ost-westeuropäische Gedenkstättenseminar in Kreisau widmet sich in diesem Jahr den Unterschieden in den Narrativen über Geschichte. Welchen Prägungen unterliegt die Erinnerungskultur in den Ländern Eoropas und was folgt daraus für die historisch-politische Gedenkstättenarbeit im 21. Jahrhundert?
Leitendes Motiv aller bisherigen Zusammentreffen war die Frage mehrfacher Diktatur- und Unrechtserfahrung in Europa und deren Folgen. Das Seminar versteht sich als Forum für einen gesamteuropäischen Erfahrungsaustausch von Vertretern aus der Praxis, die in der historisch-politischen Bildungsarbeit tätig sind sowie Wissenschaftlern.
Ludwig Mehlhorn, im Mai 2011 verstorben, war einer der Initiatoren des Kreisauer Gedenkstättenseminars. Der Erinnerung an ihn ist ein Abend des Seminars gewidmet, verbunden mit der Vorstellung des im März 2012 erscheindenden Buches „In der Wahrheit leben. Ludwig Mehlhorn“, herausgegeben von Stephan Bickhardt.
Das ost-westeuropäische Gedenkstättenseminar richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen von Gedenkstätten oder Museen und Personen, die sich in Projektarbeit oder Schule und Hochschule mit der Geschichte von Nationalsozialismus, dem Völkermord an den Juden, Stalinismus und kommunistischer Diktatur sowie anderen Formen totalitärer Gewaltherrschaft und des Widerstandes dagegen auseinander setzen.
Nähere Informationen im beigefügten Progrgramm.
Organisation des Seminars: Gedenkstätte Stiftung Kreisau, Evangelische Akademie zu Berlin, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED – Diktatur in Verbindung mit Europäisches Netzwerk Erinnerung und Solidarität und Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin.

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