Aktuelles

Die Jubiläumsfeiern hatten internationalen und ökumenischen Charakter. Die Jubiläumsfeiern begannen mit einer feierlichen Heiligen Messe, um an die Ereignisse vom 12. November 1989 zu erinnern.

Wie vor 30 Jahren, am 12. November 1989, wurde die Liturgie von Erzbischof Alfons Nossol geleitet. Die Konzelebranten der Heiligen Messe waren Erzbischof Ludwig Schick (Bamberg, Maximilian-Kolbe-Stiftung), Erzbischof Wiktor Skworc (Katowice, Maximilian-Kolbe-Stiftung) und Bischof Ignacy Dec. Zur Teilnahme wurden auch Geistliche der evangelisch-augsburgischen Kirche eingeladen – u. a. Bischof Waldemar Pytel (Diecezja Wrocławska Kościoła Ewangelicko-Augsburskiego), der in seiner Rede die Bedeutung der Versöhnung und die Notwendigkeit betonte, um jederzeit den Frieden zu suchen.

Wir empfehlen eine Fotoreportage von Wiktor Bąkiewicz.

"Magazyn Dolnośląski" (TVP3 Wrocław) hat einen Bericht über die Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag der Versöhnungsmesse erstellt.

Im Program sprachen die freiwillige Mitarbeiterinnen der Stiftung Kreisau über die Internationale Jugendbegegnungsstätte, die versucht, das Erbe der Versöhnungsmesse und des Kreisauer Kreises in die Sprache der Jugend zu übersetzen.

Wir empfehlen die Sendung "Magazyn Dolnośląski" vom 17. November: https://wroclaw.tvp.pl/34020991/magazyn-dolnoslaski?fbclid=IwAR1kv67bsHyT7qoU4zYBpHHm6xFC2eOFKHO6tDI1wJhBfdESnmjHaiyeC1k

Am 12. November, auf dem Portal "Laboratorium Więzi" (wiez.com.pl) wurde ein Artikel "Der Hase Und Die Schildkröte? Der deutsch-polnische Annäherungsprozess nach 1945 vor Dem Hintergrund des deutsch-französischen Pendants" veröffentlicht. Autor des Artikels ist Pierre-Frédéric Weber, Mitglied der Gedenkstätten- und Europäische Akademiekommision der Stiftung Kreisau.

Ein Fragment des Beitrags:

|| Vor dreieinhalb Jahrhunderten, im Jahr 1668, veröffentlichte der französische Dichter Jean de La Fontaine den ersten Band seiner berühmten, größtenteils von Äsop inspirierten Tierfabeln, in dem sich unter anderem auch die Geschichte vom Hasen und der Schildkröte findet (VI, 10). Was darin mit einem geradezu unglaubwürdigen Wettrennen zwischen diesen beiden Tieren beginnt, führt über Umwege schließlich zum unerwarteten Sieg der langsamen, doch stetig voranschreitenden Schildkröte. Der Hase hingegen schlägt zwar anfangs schnell los, doch bald lässt er sich vor lauter Übermut und Zuversicht mehrfach ablenken und aufhalten, so dass er letztlich ganz und gar die Wette vergisst – und verliert. Der Sinn dieser Fabel wird gleichsam im ersten Satz mit der hier nachstehend zitierten Moral angekündigt und auf den Punkt gebracht: Es nützt uns nicht der schnellste Lauf, Bricht man zur rechten Zeit nicht auf.

In der neuen Ausgabe der Wochenzeitschrift "Tygodnik Powszechny" (46/2019) Dr Robert Żurek (Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Kreisau) schreibt, dass wir – dank der Entscheidung von Mazowiecki und Kohl, an der Messe teilzunehmen  – die deutsch-polnische Versöhnung nicht mit der Unterzeichnung von Verträgen, sondern mit dem gemeinsamen Gebet verbinden.

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