Aktuelles

Helmuth Caspar von Moltke – Sohn der Grundstückseigentümer in Krzyżowa und Mitglieder des Kreisauer Kreises, und Mitbegründer der Fundacja Krzyżowa dla Porozumienia Europejskiego / Stiftung Kreisau – Pater Adam Żak und Annemarie Cordesn haben zusammen die Gedächtniseiche vor dem Tor zur Stiftung gepflanzt. 

Das Jahr 2019 ist für die Stiftung Kreisau der Zeitpunkt des 30-jährigen Bestehens der Fundacja Krzyżowa dla Porozumienia Europejskiego / Stiftung Kreisau und des 30. Jahrestag der deutsch-polnischen Versöhnungsmesse. Heute fand in Krzyżowa eine Zeremonie statt, die eine Symbolik die Bedeutung dieser besonderen Zeit unterstreicht. Vor dem Tor des Zentrums, anstelle des Baumes, der aufgrund des schlechten Zustandes entfernt werden musste, wurde die Gedächtniseiche gepflanzt. 

Am 15. August fand ein Familienpicknick ​​der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung statt, zu dem die Organisatoren die Einwohner von Krzyżowa und den umliegenden Orte einluden. Viele Attraktionen ermöglichten einen interessanten Nachmittag zu verbringen. Für die Stiftung war es auch eine gute Gelegenheit an den 30-jährigen Jahrestag zu erinnern.

Die Veranstalter bereiteten ein Programm mit vielfältigen Angeboten für Klein und Groß vor. Kinder nahmen an künstlerischen und ökologischen Workshops teil, in denen sie ökologische Taschen nähten und Medaillen aus Holz dekorierten. Die die jüngsten Teilnehmer konnten auch Magneten und Schlüsselringe selbst herstellen. Nach den allen Workshops und Sportsaktivitäten Kinder konnten eine besondere Zeitung mit ihrem Foto als Belohnung bekommen. Die ganze Zeit wurden die Hüpfbürge für Kinder verfügbar.

Gleichzeitig konnten Erwachsene an einer Kleidung-Tauschbörse teilnehmen oder etwas auf dem "Kunst in Krzyżowa" Flohmarkt kaufen. Alle konnten auch mit der Musik des eingeladenen DJs vergnügen. Es gab auch eine Sonderführung durch den Palast- und Parkkomplex und die Ausstellung "Mut und Versöhnung", die sich auf dem Gebiet der Stiftung befindet. Alle genossen auch gerne das Angebot an gastronomischen Ständen vorbereitet bei dem ländlichen Hausfrauen-Verein aus Pszenno, dem Pfarrrat aus Grodziszcz und dem Klub Starszaka aus Grodziszcz.

Für die Stiftung Kreisau war PIKNIK auch eine Gelegenheit, die nächsten Nachbarn zu treffen. Seit 30 Jahren finden an diesem einzigartigen Ort viele internationalen Treffen für Jugendlichen aus Polen, Deutschland und anderen Ländern statt. Das Jahr 2019 ist ein Jubiläumsjahr für die Stiftung. Es ist auch der 30. Jahrestag der deutsch-polnischen Versöhnungmesse von 1989.

Organisatoren: Nieformalna Grupa Pojednani, Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung, Stadt Świdnica, Ruhe- und Erholungszentrum in Świdnica, Ländlicher Verein der Sportmannschaften aus Świdnica.

Vielen besonderen Dank an alle die geholfen haben dieses PIKNIK zu organisieren: Der Frauenbund Kreis aus Świdnica, Ländlicher Hausfrauen-Verein aus Pszenno, Pfarrrat aus Grodziszcz, Klub Starszaka aus Grodziszcz, OSP Grodziszcze oraz Pfadfindern*innen aus 2 ŚDH "Róża Wiatrów".

Dieses Ereignis wurde mit der Unterstützung der Woiwodschaft Niederschlesien im Rahmen des Programms „Dolnośląskie Małe Granty” finanziert.

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Bevor ich die Entstehung von Krzyżowa-Music schildere, vorab ein paar historische Hinweise: Freya und Helmuth James von Moltke hatten sich 1929 im Kreis um Eugenie und Hermann Schwarzwald in Wien kennen gelernt.  Aus diesem Kreis heraus entwickelte sich neben vielen anderen für sie lebensprägenden Verbindungen auch eine Freundschaft mit dem Pianisten Rudolf Serkin. Rudolf Serkin gründete später, im Jahre 1951, mit anderen europäischen Exilmusikern im amerikanischen Vermont das weit über Amerika hinaus bedeutende Kammermusikfestival Marlboro Music, das er auch mehrere Jahrzehnte  leitete. Dort in Vermont traf er wieder auf die in der Nachbarschaft lebende Freya von Moltke mit ihren Kindern und Enkeln. Moltkes  aus drei Generationen engagierten sich daraufhin im Marlboro Festival. In diesem familiären Kontext haben auch meine Frau Dorothy und ich Marlboro Music kennen und lieben gelernt.

Jedes Jahr im Juli verwandelt sich Kreisau für zehn Tage in ein musisches und tänzerisches Andalusien, sowohl für Liebhaber dieser Kunst aus ganz Polen als auch für Interessierte aus ganz Europa, ist es eine gute Gelegenheit das Festival zu besuchen um die wunderschönen Räumlichkeiten des Internationalen Tagungszentrums zu besichtigen oder im Publikum zu sitzen und beim Abschlusskonzert den Flamenco-Auftritt zu bewundern.

Mein Festival wäre nicht entstanden, wenn ich all den wunderbaren, aufgeschlossenen und professionellen Leuten von der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung nicht begegnet wäre, deren Ideen des Dialogs, Respekts und Wohlwollens ich in jeder Organisationsphase erfahren konnte.

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