Publikationen der Stiftung „Kreisau”

Ziel der vorliegenden Publikation ist es, Genese und Verlauf dieser „Versöhnungsmesse“ näher zu beleuchten. Zugleich sollen die längerfristigen Folgen aufgezeigt werden, die dieser Gottesdienst sowohl für die deutsch-polnischen Beziehungen als auch für Kreisau selbst hatte. Ein paar Monate später – im Frühjahr 1990 - nahm nämlich die Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung genau am Ort dieser historischen Friedensgeste ihre Tätigkeit auf und übernahm damit das geistige Vermächtnis der „Versöhnungsmesse“.

Inhaltsverzeichnis:

Krzyżowa | Kreisau. Ein Guide, Verlag: Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung, 2019

Dieser Guide erleichtert seinen Leser*innen die Entdeckung und Erforschung des Geländes der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung. Zugleich erzählt er die Geschichte dieses Ortes, verdeutlicht Auftrag und Tätigkeit der Stiftung und versucht, auf diejenigen Werte aufmerksam zu machen, für die Kreisau steht – Respekt, Dialog und Verständigung. Die Stiftung Kreisau lebt aus diesen Werten und setzt sich zum Ziel, diese in der Region, aber auch in Polen und ganz Europa zu verbreiten.

Inhaltsverzeichnis:

  • Kreisau
  • Die Familie von Moltke
  • Der Kreisauer Kreis
  • Die Versöhnungsmesse
  • Die Gutsanlage und ihre Umgebung
  • Geschichte der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung
  • Tätigkeit der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung

Die Publikation stellt in diesem Kontext den Versuch dar, die historische Erfahrung der deutsch-polnischen Annäherung und die daraus für uns, die heutige Generation, zu ziehenden Lehren zu reflektieren. Entstanden ist sie im Rahmen des Projektes „Das Erbe der deutsch-polnischen Aussöhnung und der Aufbau eines wertebasierten Europas”, das von der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen sowie des Zentrums „Erinnerung und Zukunft“ („Pamięć i Przyszłość”) durchgeführt wurde. Daran teilgenommen haben zahlreiche Experten aus Polen, Deutschland, Tschechien und Frankreich; allesamt Vertreter verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen, geprägt durch unterschiedlichste Erfahrungen und weltanschauliche

Positionen, die sich seit vielen Jahren nicht nur beruflich mit der schwierigen Thematik der Aussöhnung in den internationalen Beziehungen befassen, sondern sich auch intensiv im Rahmen des deutsch-polnischen Dialogs engagieren.

Sehr geehrte Damen und Herren, unter Bezugnahme auf den äußerst wichtigen Jahrestag, das hundertjährige Jubiläum zum Ende des Ersten Weltkrieges, möchten wir Ihnen Bildungsmaterialien präsentieren.

Ziel dieses Unterrichtsentwurfs ist es, zwei sehr unterschiedliche Perspektiven der Erinnerung an den Ersten Weltkrieg und die 1918 eingeleiteten Veränderungen - polnisch und deutsch - darzustellen. Durch den Vergleich der Situation Polens und Deutschlands vom Jahr 1918 (mit gleichzeitigem Bezug auf spätere Jahre) haben die Teilnehmer und die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, eine andere, nicht nur die eigene Erzählung ihrer nationalen Geschichte kennenzulernen, sowie auch ihre eigenen Vorstellungen von den Veränderungen, die in Europa stattfinden, zu reflektieren.

Das Material wurde im Hinblick auf die Zusammenarbeit der polnisch-deutschen Gruppen während eines Schüleraustausches und in der außerschulischen Bildung erstellt. Es kann jedoch erfolgreich zu einem Ausgangspunkt für Geschichtsunterricht und politische Bildung der Schüler im Rahmen der schulischen Bildung werden.

Hundert Jahre nach dem Grossen Krieg_Bildungsmaterialen.pdf

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