Online-Publikationen

(In)Kongruent. Der Zweite Weltkrieg in Erinnerung und Bildungsarbeit in Polen und Deutschland. Eine Bestandsaufnahme, Hrsg. Tomasz Skonieczny, Verlag Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung, Kreisau 2022

„(In)Kongruent. Der Zweite Weltkrieg in Erinnerung und Bildungsarbeit in Polen und Deutschland. Eine Bestandsaufnahme“ ist die neueste Publikation der Stiftung „Kreisau“ für Europäische Verständigung. Sie besteht aus Texten von Historikerinnen und Historikern, Fachleuten und Pädagog:innen aus Polen und Deutschland, die wir dazu eingeladen haben darzustellen, auf welche Weise der Zweite Weltkrieg heute in jenen Bereichen des öffentlichen Lebens präsent ist, die für die Bildung von kollektiven Vorstellungen über die Vergangenheit (und damit auch in einem gewissen Maße über die Gegenwart) von größter Bedeutung sind.

Wir hoffen, dass wir dank dieser Impulse, die aus den Anregungen und Empfehlungen der Autorinnen und Autoren der in dieser Publikation zusammengefassten Texte hervorgehen, in der Lage sein werden, eine Reihe von Workshop-Szenarien und eine moderne Dauerausstellung in Kreisau vorzubereiten, die die Grundlage für ein verständliches

Am Anfang des Jahres stellen wir Ihnen eine englischsprachige Publikation mit historischen Essays vor, die die Geschichte der aus Mittel- und Osteuropa geraubten Kinder beleuchten. Sie beschreiben die Nazipolitik, den Prozess von Entführung und Germanisierung der Kinder sowie Schicksale ausgewählter Personen, um zu zeigen, welche Spuren es bei ihnen hinterlassen hat.

Die Beiträge wurden von Autorinnen und Autoren aus Polen, Deutschland, Tschechien und Ukraine verfasst [link]

Nun stehen alle Beiträge in den Nationalsprachen der Autorinnen und Autoren bereit:

Die monotheistischen Religionen und ihr Integrationspotenzial für die heutige Gesellschaft. Perspektiven – Herausforderungen – Lösungsansätze, Hrsg. Dr. habil. Urszula Pękala, Verlag Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung 2022

Aus dem Vortwort:

"Welche Rolle spielen die drei monotheistischen Religionen, auch abrahamitische Religionen genannt – Judentum, Christentum und Islam – in unserer Gesellschaft? Was können sie gemeinsam für die Förderung der Integration, Solidarität und Dialogkultur auch außerhalb des direkten religiösen Umfelds tun? Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes setzen sich mit diesen Fragen aus der Perspektive ihrer jeweiligen religiösen Tradition auseinander.

Die zwei eröffnenden Fragen stellen sich mit besonderer Dringlichkeit im gegenwärtigen gesellschaftlich-politischen Kontext, den es hier kurz zu erläutern gilt. Die Gesellschaften Europas erleben heute Spannungen und Spaltungen auf unterschiedlichen Ebenen – von zunehmender sozialer Unsicherheit über Wertekonflikte bis hin zu Identitätskrisen. Zu den Erscheinungsmerkmalen dieser Spannungen gehören u.a. nationalistische Tendenzen in Ost und West, Zunahme von rechts- und linksradikaler Gewalt, Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und der Erfolg populistischer Bewegungen, verbunden mit dem gleichzeitigen Verfall der politischen und gesellschaftlichen Debattenkultur. Die drei monotheistischen Religionen bleiben von diesen Prozessen nicht unberührt und setzen sich mit ihnen jeweils auf eigene Art und Weise auseinander, wobei keine von ihnen in dieser Auseinandersetzung in sich homogen ist. Für ihre Anhänger besitzen sie zwar eine entscheidende identitätsstiftende und integrierende Funktion, ringen aber zugleich selbst mit inneren Spannungen. In allen drei Religionen gibt es nämlich sowohl Bestrebungen, mit der modernen Gesellschaft in Dialog zu treten und diese aus der eigenen Tradition heraus mitzugestalten, als auch Tendenzen, sich von neuen gesellschaftlichen Entwicklungen in der Überzeugung abzuschotten, nur auf diesem Wege die eigene Identität bewahren zu können.

MMR - EIN MODELL DES REFLEKTIERENDEN DENKENS nach dem Vorbild des wissenschaftlichen, kritischen und reflektierenden Denkens. METHODENLEITFADEN, Krzyżowa 2021

TEAM VON EXPERTINNEN: Daiva Žiogienė, Jurgita Banienė, Jolanta Bakšienė, Virginija Kučienė, Iwona Machoń-Pluszczewska und Tamara Chorąży

Redaktion: Iwona Machoń-Pluszczewska

In dieser Veröffentlichung werden die MMR-Methoden beschrieben - ein Modell des reflektierenden Denkens, das sich an wissenschaftlichem, kritischem und kreativem Denken orientiert. Die Methoden der Theory of Constraints (TOC), die in Onikschten in litauischen Schulen eingesetzt werden, wurden verwendet, um ein Modell des reflektierenden Denkens zu entwickeln.

Die Veröffentlichung ist ein Produkt des Förderprojekts unter dem Namen MMR (Nummer MWSO-4-2019-156), das im Rahmen des Projekts der Grupa Profesja Sp. z o.o. kofinanziert wird. POWR.04.00-00-0093/17 unter dem Titel "Internationale Zusammenarbeit zahlt sich aus. Zuschüsse für die transnationale Kooperationskomponente für Begünstigte von Standardprojekten, die im Rahmen der thematischen Ziele 8-11, kofinanziert aus dem ESF im Rahmen von PO WER oder ROP, in der Förderperiode 2014-2020 durchgeführt werden."

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