Online-Publikationen

Das polnischsprachige Handbuch umfasst 22 Methoden aus Bildung für nachhaltige Entwicklung, Transformativem Lernen und Degrowth-Bildung. Diese wurden in den deutsch-polnischen Fortbildungsmodulen von „Mut zum Wandel, Mut zum Handeln“ erprobt, diskutiert und weiterentwickelt. Gemäß des Dreiklangs „erkennen, bewerten, handeln“ schlägt die Publikation Methoden für unterschiedliche Lernziele vor, die geeignet sind für die Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen. Viele der Methoden behandeln sozial-ökologische Kernanliegen wie Wachstumskritik, Nachhaltigkeitsstrategien und soziale Gerechtigkeit; andere lassen sich leicht an andere Themenschwerpunkte anpassen und können somit neuen Zielgruppen sozial-ökologische Impulse geben. Die Auswahl der veröffentlichten Methoden wurde mit Blick auf Bedarfe (non-formaler) Bildner*innen in Polen und im deutsch-polnischen Austausch getroffen.

Die Publikation ist das Ergebnis des Förderprojekts „Digitales Mentoring – eine neue Unterrichtsdimension”, das von der Europäischen Union aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert wurde. Verfasst wurde der Ratgeber von Michael Hallissy, John Hurley, Maria Fojk, Karolina Wójcik, Iwona Machoń-Pluszczewska und Jolanta Kolinko, einem irisch-polnischen Expertenteam von H2 Learning Ltd. und der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung.

Die Arbeit setzt sich aus sechs Kapiteln zusammen:

1) Im ersten Kapitel werden das Werkzeug TELMS (Technology Enhanced Learning Mentoring Support) und die Praxis seiner Anwendung in Irland vorgestellt. Es wird darin auch auf die Grundideen bei der Umsetzung des TELMS-Projekts, das vom irischen Partner H2 Learning sowie von Partnern in Irland, Slowenien, Nordirland und Italien durchgeführt wird, eingegangen. Ein Link zu einem Animationsfilm, der die Prozessphasen des digitalen Mentorings veranschaulicht, stellt eine Ergänzung des Kapitels dar.

„Ein Dialog findet (nicht) statt. Essays“, Hrsg. Tomasz Skonieczny, Verlag Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung, Wrocław 2020

„Ein Dialog findet (nicht) statt. Essays“ – so heißt die neueste Publikation, die von der Stiftung Kreisau und der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen herausgegeben wurde. Es handelt sich hier nicht nur um einen Versuch, den Stand des Dialogs in der heutigen Welt aufzuzeigen sowie Erfahrungen und Schwierigkeiten zu schildern, denen man begegnen kann, wenn man sich beruflich für zivilgesellschaftliche Bildung stark macht. Sie liefert darüber hinaus hoffentlich auch eine Inspiration dazu, sich einer Kultur des Spaltens und Streitens zu widersetzen.

Aus dem Vortwort:
(…) Die in Polen, Deutschland und in vielen anderen europäischen Ländern stattfindenden Ereignisse, die wir in den letzten Jahren beobachten, deuten eindeutig darauf hin, dass wir als Einzelne immer weniger geneigt sind, eine gemeinsame Haltung an den Tag zu legen. 

DER ERSTE SCHRITT. Workshopszenarios zum Thema Dialog, Hrsg. Tomasz Skonieczny, Verlag: Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung, 2020

In Kreisau initiieren wir Gesprächsrunden zur Reflexion und nehmen daran auch teil über die Bedeutung von Dialog in der heutigen Welt, aber auch über die praktische Dimension dieses Pro­zesses, der vor allem mit der Frage beginnen sollte, was jede und jeder von uns in ihrem/seinem nächsten Umfeld bewirken und leisten kann. Dabei sind wir uns sehr wohl darüber im Klaren, dass der erste Schritt immer der schwierigste ist. Wir laden deshalb auch regelmäßig Trainerinnen und Lehrerinnen, die über reiche und vielfältige Berufserfahrung verfügen, zur Zusammenarbeit ein, um Workshop-Szenarien für Lehrerinnen und Lehrer sowie Personen, die mit Jugendlichen im Schulalter im Rahmen formaler und non-formaler Bildung arbeiten, zu konzipieren. Wir sind davon überzeugt, dass dies einer Art Grundlage bildet und zugleich einen Anreiz bietet, sich auf die weitere, eigen­ständige Suche zu begeben.

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