Ehrungen

Die Europäische Kommission hat die Gewinner der dritten Edition des Altiero Spinelli Preises bekannt gegeben. Unter den 16 Preisträgern aus ganz Europa findet sich auch die Stiftung „Kreisau“ für Europäische Verständigung, die in der Geschichte des Preises damit als erste Institution aus Polen ausgezeichnet wurde.

Der Altiero Spinelli Preis wird seit 2017 an Organisationen verliehen, die sich durch ihr herausragendes Engagement um das Verständnis der Europäischen Union verdient gemacht haben, indem sie diese als Integrationsprojekt dargestellt sowie ihre Werte vermittelt haben. Der Preis richtet sich dabei insbesondere an Initiativen, die jungen Bürgerinnen und Bürgern helfen, die Zukunft der Europäischen Union in demokratischen Prozessen mit zu gestalten. In der aktuellen Edition des Altiero Spinelli Preises wurden dabei Projekte aus dem Jahr 2019 ausgezeichnet, darunter die Internationale Jugendbegegnungstätte (IJBS) in Kreisau, deren Arbeit als herausragend in Europa Anerkennung fand.

Am 7. Dezember 2018 wurden bei einer Gala-Abschlussveranstaltung anlässlich der 26. Auflage der Europäischen Tage des Kulturerbes Auszeichnungen an Einrichtungen, Museen, Nichtregierungsorganisationen sowie Menschen verliehen, für die Geschichte, Denkmäler und Kultur ein wichtiger Aspekt bei der Popularisierung und Verbreitung von Wissen zum Kulturerbe sind.

Es ist uns eine Freude, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass die Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung zum Kreis der Ausgezeichneten aus der Region Niederschlesien gehört.

Das Motiv der diesjährigen Auflage der Europäischen Tage des Kulturerbes lautete „Niepodległa dla wszystkich!” – ein Stichwort, eine Losung, die an den 100. Jahrestag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit durch Polen anknüpft.

Eine Liste mit allen ausgezeichneten Institutionen ist unter: https://bit.ly/2QhpQT2 zu finden.

Das Projekt „MigrARTion", welches in der Zeit vom 18.-27.08.2017 in Kreisau statt fand, befasste sich mit Migrationsprozessen und deren unterschiedlichen künstlerischen Umsetzungsversuchen. Realisiert wurde das Projekt von Jugendlichen aus Polen und der Ukraine, in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung und dem ukrainischen NGO „Kulturgeographien“. An dem Projekt nahmen 21 Teilnehmer_innen aus Polen und 19 aus der Ukraine teil.

Die Teilnehmer_innen des Projekts „MigrARTion“ stammen aus den unterschiedlichsten Regionen der beiden Länder ab, was auch den Hauptgrund für ihr Interesse an dem Thema Migration erklärte. Sowohl die Teilnehmer_innen aus Polen als auch aus der Ukraine waren sehr kulturell als auch gesellschaftlich engagiert und hatten das Bestreben, mit Hilfe von künstlerischen Mitteln die Migrationsprozesse in Niederschlesien darzustellen.

Am 14. Juli 2016 fand in Bad Nauheim bei Frankfurt am Main die Preisverleihung des Erika Pitzer Preises, von der „ Stiftung Willy Robert Pitzer „ für Stiftung "Kreisau" für Europäische Verständigung statt.

Das Kuratorium der „Willy Robert Pitzer Stiftung“ hat einstimmig den diesjährien Preis der internationalen Jugendbegegungstätte, als Anerkennung für ihr Engagement für eine europäische Einigung unter den jungen Menschen zu errichten, verliehen . Dr. Helmut Häuser, Vorsitzender des Vorstandes der Willy Robert Pitzer Stiftung, betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung der kontinuierlichen Arbeit für die Annäherung und Festigung der Freundschaft zwischen jungen Deutschen und Polen. Zur Unterstützung und Anerkenung der Arbeit in Kreisau sollte der heute überreichte Preis dienen.

Im Namen der Stiftung „Kreisau“ nahm Vorsitzende des Stiftungsrats, Frau Eva Feldmann-Wojtachnia die Auszeichnung entgegen.

Die Auszeichnung überreichte der Vorsitzender des Beirats der Willy Robert Pitzer Stiftung, Herr Karlheinz Reichert .

Ein wichtiger Teil der Zeremonie war die Laudatio, die von Prof. Dr. Rita Süssmuth gehalten wurde.

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