Uprooted

Bildungsprojekt „Uprooted“ II Eine Vorführung der Reportage „Archiv der Rechtsanwaltschaft. Roman Hrabar“
Dank der Zusammenarbeit mit der Anwaltskammer in Kattowitz, im Rahmen des Bildungsprojekts „Unprooted. Geraubt / entwurzelt. Das Schicksal der Kinder, die von der deutschen Besatzungsmacht während des Zweiten Weltkriegs ihren Familien entrissen wurden“, präsentieren wir in Kreisau die Reportage „Archiv der Rechtsanwaltschaft. Roman Hrabar".

Am Anfang des Jahres stellen wir Ihnen eine englischsprachige Publikation mit historischen Essays vor, die die Geschichte der aus Mittel- und Osteuropa geraubten Kinder beleuchten. Sie beschreiben die Nazipolitik, den Prozess von Entführung und Germanisierung der Kinder sowie Schicksale ausgewählter Personen, um zu zeigen, welche Spuren es bei ihnen hinterlassen hat.

Die Beiträge wurden von Autorinnen und Autoren aus Polen, Deutschland, Tschechien und Ukraine verfasst [link]

Nun stehen alle Beiträge in den Nationalsprachen der Autorinnen und Autoren bereit:

Wir empfehlen Ihnen ein Gespräch mit Ewelina Karpińska Morek, ehemaliger Journalistin und einer der Reporterinnen, die an der Aktion „Zrabowane dzieci /Geraubte Kinder”, geleitet von Interia und Deutsche Welle, beteiligt war. Sie spricht über die Arbeit von polnischen und deutschen Journalist*innen, die Schicksale der von den Nazis geraubten Kindern erforschten, über die Berichte der Betroffenen und die Hintergründe der Bemühungen um Entschädigung.

Das Gespräch, als Podcast angeboten, ist ein Teil des Bildungsprojekts „Uprooted – Geschichte(n) geraubter Kinder im Zweiten Weltkrieg”.

Die Podcasts der Stiftung Kreisau sind auf den bekanntesten Podcastplattformen zu hören: anchor.fm, Spotify und u. a. auf Google Podcast und Breaker.

 

Wir möchten Sie auf einen Beitrag von Agnieszka Dobkiewicz aufmerksam machen, das sich mit den von Nazis geraubten Kindern im Zweiten Weltkrieg beschäftigt und am 5. Juli in der Internet-Ausgabe der Zeitung https://walbrzych.wyborcza.pl/ erschien.

Ausschnitt aus dem Text:

(...) „Heinrich Himmler, eine sehr wichtige Person im Apparat des dritten Reichs, war von dem Gedanken der Reinheit der Rasse vollständig besessen, von dem Gedanken eines germanischen Individuums, das das Beste in sich vereinte“, erzählt die Journalistin Anna Malinowska im Projekt der Stiftung Kreisau über dieses Verbrechen. „Es war der Hauptantrieb, Kinder aus anderen Ländern zu verschleppen und sie später im dritten Reich zu germanisieren.“ Selbst in den slawischen Völkern, selbst in den Polen hat er Chance gesehen, das sogenannte gute Blut wiederzugewinnen.

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