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Die EU Ratspräsidentschaft aus polnischer Sicht
30.09.2020 18:00 – 19.30 h
Zoom Webtalk mit Dr. Robert Żurek von der Stiftung Kreisau
 
Das Europe Direct Informationszentrum Stuttgart, Europa Zentrum Baden-Wuerttemberg und das Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg laden Sie herzlich zum Zoom Webtalk mit  Dr. Robert Żurek von der Stiftung Kreisau ein.

Am 1. Juli hat Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft unter schwierigen Bedingungen übernommen. Corona, Brexit, Digitalisierung, Klima- und Umweltschutzpolitik – um nur einige Themen zu nennen – stehen an.

Wie wird die deutsche Ratspräsidentschaft vom europäischen Ausland her gesehen und beurteilt? Unter der Moderation von Nikos Andreadis von Kontrapunkt. sprechen wir mit dem Vorstandmitglied der Stiftung Kreisau, Dr. Robert Żurek, über eine polnische Sicht auf die deutsche Ratspräsidentschaft.

In der Zeit vom 25. bis zum 27. November startet in der Stiftung Kreisau ein einzigartiges internationales Projekt. Dabei soll es um das Integrationspotential der monotheistischen Religionen für heutiges Europa gehen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Stiftung Kreisau kommen dann Vertreter aller drei monotheistischen Religionen – des Judentums, des Christentums und des Islams – zusammen.

Europäische Gesellschaften erleben heute verschiedene Spannungen und Spaltungen. Diese Herausforderung betrifft auch die monotheistischen Religionen – das Judentum, das Christentum und den Islam –, die seit Jahrhunderten untrennbar mit der Geschichte Europas verbunden sind. Religionen können nämlich die Gegensätze innerhalb der Bevölkerung verstärken, sie wirken sich auf diese aber auch integrativ aus.

Als Antwort auf diese Herausforderung beginnt die Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung mit der Umsetzung eines neuen Konzeptions- und Bildungsprojekts. Ziel ist es, Möglichkeiten für Maßnahmen zu erarbeiten, mit denen für Integration, Solidarität und Dialogkultur in der Zivilgesellschaft geworben werden kann.

Am 16.09.2020 war auf der Homepage der BPB und via sozialen Medien eine LIVE-Begegnung mit Dr. Robert Żurek - Vorstandsmitglied und Geschäftsführer der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung.

Thema: Die Solidarność – Geschichte, Wirkung, Vermächtnis.

"Vor 40 Jahren entstand in Polen die Massenbewegung und Gewerkschaft Solidarność aus einer Streikbewegung heraus. Ihre Mitglieder traten solidarisch und mutig für Menschenrechte ein. Dadurch beschleunigten sie den Fall des Realsozialismus im Osten Europas und trugen zur Überwindung der Teilung Europas bei. Gleichzeitig war die Bewegung eine Schule der zivilen Verantwortung, der werteorientierten Haltung, des konstruktiven Umgangs mit Konflikten und der Zusammenarbeit über alle Unterschiede hinweg. Gemeinsam mit Robert Zurek von der Stiftung Kreisau für europäische Verständigung diskutierten wir die Entstehung der Bewegung, ihre Rolle während der Wendezeit und ihre Bedeutung für die polnische Gesellschaft."

Informelle Bildung bei Jugendlichen ist eine ungemein verantwortungsvolle Aufgabe, die viel Raum bietet, um an bestimmte Fragen und Themen auf eine nicht schablonenhafte Art und Weise heranzugehen. Wie weit kann diese Unkonventionalität dabei gehen? Darüber können Sie in dem Essay lesen, den die Mitautorin des Szenarios für ein Verhandlungsspiel unter dem Titel „Wie kann man einen Drachen besiegen und dabei zu Ruhm und Reichtum gelangen?” für uns verfasste. Das Szenario wird in der gerade in Vorbereitung befindlichen Publikation der Stiftung Kreisau enthalten sein.

Die Stiftung Kreisau ist dabei, eine weitere Publikation mit Workshop-Szenarien zu erstellen. Sie sollen eine inklusive Bildung unterstützen, die Mechanismen der Demokratie verständlicher machen, verdeutlichen, dass Verhandlungen nicht zum Aufeinanderprallen von Interessen führen müssen, und dabei helfen, empathische Haltungen bei Cybergewalt zu entwickeln.

Um bereits heute zu zeigen, dass es sich lohnt, auf diese Materialien zu warten, laden wir Sie dazu ein, sich mit dem Text von Agnieszka Subik-Skonieczna „Schwerter, Drachen und Blaster. Zur Wirklichkeit bei Verhandlungsspielen” bekannt zu machen.

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